Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef

Herzlich willkommen!

Klaus Pipke, Vorsitzender des Stiftungsrates In einer Gesellschaft, in der Jugend alles zu sein scheint, wollen wir ein Zeichen für eine lebendige, vielfältige Gesellschaft setzen. Selbstständigkeit, Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten gelten auch für Seniorinnen und Senioren. Hier möchten wir aktiv Hilfe leisten.
Sie können uns dabei helfen! Werden Sie Stifter oder Spender und unterstützen Sie aktiv die Arbeit der Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef.

Ihr
Klaus Pipke
Vorsitzender des Stiftungsrates


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Mit demenzkranken Menschen wertschätzend umgehen

Der Hospizverein LEBENSKREIS und der Verein Altenhilfe laden zu einem gemeinsamen Vortrag am Dienstag, 12.06.2012, 19.30 Uhr, in den Pfarrsaal St. Michael, Hennef-Geistingen, Kurhausstr. 1, ein.

Als Referent konnte Herr Peter Wendt gewonnen werden, der eine Station für Demenzkranke aufbaute und Demenzforschung aus der Sicht der Pflege und der Angehörigen betreibt.

Peter Wendt zeigt auf, welche Verhaltensmuster beginnende Demenz anzeigen können, und wie Angehörige sich auf diese Erkrankung einstellen können. Welche Unterschiede bestehen zwischen Demenz und Alzheimerscher Krankheit? Wie kann man mit alten, an einer Demenz erkrankten Menschen kommunizieren? Demenz und Humor - ein Widerspruch? Und wie können Angehörige mit der psychischen Belastung durch die Pflege eines Demenzkranken umgehen? Wie sollten sich Nachbarn und Freunde verhalten? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen aus dem Zuhörerkreis möchte der Vortrag beitragen.

Der Eintritt ist frei. Informationen erhalten Sie auch unter 02242 / 91 70 37 oder im Seniorenbüro Mo-Fr 10-12 Uhr unter 02242 / 91 44 67. Bei ausreichender Nachfrage kann über das Seniorenbüro für Senioren mit eingeschränkter Mobilität ein Fahrdienst angeboten werden.

Wie eine große Familie

Hennef hat Herz. Das dies so ist, wurde am 18. März anlässlich der großen Benefizveranstaltung zugunsten der Kinder- und Jugendstiftung (KiJu) sowie der Bürgerstiftung Altenhilfe von Hennefer Bürgern aber auch Hennefer Künstlern eindeutig unter Beweis gestellt.

Benefiz2012

Rund 400 Gäste waren an diesem Tag voller Vorfreude auf ein bunt gespicktes Rahmenprogramm in die Aula der Hauptschule Wehrstraße gekommen. Enttäuscht wurden sie nicht - der Tenor nach der Veranstaltung war einstimmig: Toll, was Hennef alles zu bieten hat!

Diesen Eindruck vermittelten rund 250 Künstler und Mitwirkende aus dem Hennefer Stadtgebiet, die an diesem Nachmittag alle honorarfrei auftraten. Auch hier war ein einstimmiger Tenor zu vernehmen: Ein tolles Publikum und vor allem eine gute, sinnvolle Sache, für die sich der Auftritt gelohnt hat.

Die gute, sinnvolle Sache ist schnell auf den Punkt gebracht. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt den beiden großen Hennefer Stiftungen in gleichen Teilen zugute - der Kinder- und Jugendstiftung sowie der Bürgerstiftung Altenhilfe. Den Bogen von Jung nach Alt spannen, das war das Ziel dieser Veranstaltung. Vor allem aber auch die Arbeit der beiden Stiftungen vorstellen. Denn manch einer wird sich bestimmt fragen: Wo geht das Geld hin?

Bitte lesen Sie weiter unter Benefizkonzert.

Stifterversammlung 2012

Der Termin für die diesjährige Stifterversammlung wurde auf Donnerstag, 12. April 2012, 18 Uhr, gelegt. Die Einladungen gehen den Stiftern in den nächsten Tagen zu.

Hennef zeigt Herz - Benefizveranstaltung im März 2012

Unbedingt vormerken: Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendstiftung und der Stadt Hennef lädt die Bürgerstiftung Altenhilfe am 18. März 2012 um 16 Uhr zu der Veranstaltung "Hennef zeigt Herz" mit Hennefer Vereinen und Chören ein. Weitere Infos unter Benefizkonzert.

Benefiz2012

Ab sofort wöchentlich: Gruppenbetreuung für demenzkranke Menschen

Die Gruppenbetreuung für Demenzkranke findet ab Januar wöchentlich statt. Jeden Freitag trifft sich die Gruppe unter Betreuung von qualifizierten Helfern zu einem gemeinsamen Unterhaltungsnachmittag. Es wird gespielt, gesungen, gebastelt, Bewegungsübungen mobilisieren den Körper und spielerisch werden Gedächtnisübungen gemacht. Kaffee und Kuchen gibt es natürlich auch.

Kosten: 20 € (bei Hol- und Bringservice zusätzlich 5 €). Bei anerkannter Demenz sind Zuschüsse von der Pflegekasse möglich. Ort/Zeit: Bonner Str. 10b, Freitags 14:30 bis 17 Uhr.

Neue Helfer für die Demenzbetreuung

Bereits zum fünften Mal organisierte der Verein Altenhilfe einen Qualifizierungskurs zur Begleitung dementer Menschen. 16 Damen und zwei Herren ließen sich in den letzten zehn Wochen ausbilden. Durchgeführt wurde der Kurs vom Verein Altenhilfe Stadt Hennef sowie dem Caritasverband des Rhein-Sieg-Kreises mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes. Am 10. Dezember überreichte Heinz Rösel, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe, den erfolgreichen Teilnehmern das Abschlusszertifikat.

Qualikurs5

Ein Teil der Kursabsolventen wird sich dem Freiwilligenteam des Vereins Altenhilfe anschließen und stehen - soweit Familie und Zeit es zulassen - für die Betreuung eines dementen Menschen bereit. Als freiwillige Helfer können sie für ihre Einsätze eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Das Freiwilligenteam des Altenhilfevereins umfasst inzwischen ca. 45 qualifizierte Helfer, die demente oder depressive Menschen zuhause betreuen. Die seit September stattfindende Gruppenbetreuung wird ab Januar 2012 wöchentlich angeboten. Die daneben regelmäßig stattfindenden betreuten Ausflugsfahrten für Demenzkranke sind auch eine hilfreiche Entlastung für die pflegenden Angehörigen.

Es gibt die Möglichkeit für anerkannte Demenzkranke Zuschüsse für den Einsatz qualifizierter Helfer zu bekommen. Informationen über das Anerkennungsverfahren, die finanziellen Hilfen und die möglichen Betreuungsleistungen erhalten Sie von Jutta Hartmann, Tel. 02242 / 888 - 126.

"Der Medienbote ist da!": Medienkisten für Senioren

Hennef, 09.12.2011. Freude am Lesen verbreiten und erhalten - was gibt es Schöneres? Der Förderverein der Stadtbibliothek sowie die Bürger-stiftung Altenhilfe der Stadt Hennef setzen dies nun gemeinsam in die Tat um.

Pfandflaschenaktion

Mit den "Medienkisten für Senioren" sollen zukünftig die älteren Menschen der Stadt Hennef mit für sie geeignetem Lesestoff versorgt werden. Darin enthalten sind belletristische Literatur im Großdruck, leichte Lektüren, auf Wunsch Sachbücher, aber auch Filmklassiker auf DVD sowie abgeschlossene Hörbücher.

"In Kindergärten und Grundschulen kommen unsere Medien-Kisten bereits seit mehreren Jahren zum Einsatz", berichtet Dorothée Grütering, Vorsitzende des Fördervereins Stadtbibliothek Hennef e.V. "Die große Resonanz und der häufige Einsatz dieser Kisten ließ die Idee reifen, so etwas auch für Senioren anzubieten." Im Vordergrund der Aktion steht dabei, das Lese-Interesse, die Freude an Büchern und Hörbüchern, aber auch den Spaß an Film-Klassikern auf DVDs zu erhalten und zu steigern.

Wer ist die Zielgruppe dieser Medienkisten? Auf der einen Seite soll die bunte Medien-Sammlung an die Senioren-Residenzen der Stadt Hennef zur Arbeit mit den Bewohnern ausgeliehen werden, zum anderen kommen aber auch Senioren, die noch in den eigenen vier Wänden leben, in den Genuss der Medienkisten. Ausgeliefert und auch wieder abgeholt werden die Kisten dann von einem ehrenamtlichen Medien-Boten der Stadtbibliothek.

Zunächst einmal gehen zwei Medienkisten in Umlauf. Dafür wurden Literatur, Hörbücher und DVDs im Wert von 1.000 Euro angeschafft. Kräftig gesponsert hat hier die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef. "Ein tolles, vor allem aber sinnvolles Projekt, wo wir sofort unsere Zustimmung gegeben haben", so Stiftungsvorsitzender Hans Peter Lindlar. "Lesen zählt nach wie vor zu den schönsten Hobbys. Sich die Lust am Lesen ein Leben lang zu erhalten, kann man nur jedem Menschen empfehlen. Wird dieses Angebot gut angenommen, sind wir gerne bereit, weitere Kisten zu füllen…"

Interessierte Senioren, die gerne einmal die Kisten ausleihen möchten, wenden sich bitte unter der Rufnummer 0 22 42/8 88-5 35 an die Stadtbibliothek.

Schon mit 15 Cent Pfand kann man helfen!

Hennef, 08.11.2011. Kleinvieh macht auch Mist! Dem einzelnen tut es nicht weh und in der Summe kann eine stattliche Spendenmenge zusammenkommen: Dieser Gedanke verbirgt sich hinter der "pfandtastischen" Aktion der beiden Hennefer Stiftungen in Kooperation mit dem hiesigen HIT-Markt.

Seit Anfang Oktober hat der HIT-Markt große Boxen zum Einwurf von Pfandflaschen zugunsten der Kinder- und Jugendstiftung sowie der Bürgerstiftung Altenhilfe aufgestellt. Langsam aber sicher kommt die Aktion nun in Fahrt. Standen die Boxen anfangs lediglich auf dem Marktplatz, so sind diese nun direkt zur Pfandannahme im Hit-Markt verlegt worden. Spendenfreudige Bürger müssen also keinen Umweg mehr in Kauf nehmen.

Der Erlös dieser Aktion kommt beiden Stiftungen zugute. Die "KiJu" unterstützt den Hennefer Nachwuchs auf vielfältige Weise und fördert vor allem benachteiligte Kinder und Jugendliche. Herauszuheben ist hier sicher das Lesepatenprojekt. Mittlerweile sind gut 30 Lesepaten im Einsatz. Die Bürgerstiftung Altenhilfe fördert Projekte, von denen Hennefer Senioren maßgeblich profitieren. Vor allem hilfsbedürftige Senioren sollen in das gemeinschaftliche Leben mit eingebunden werden. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in der Unterstützung von demenzkranken Menschen und der Entlastung der pflegenden Angehörigen.

"Tue Gutes: Spende Dein Pfand!"

Hennef, 09.09.2011. Mit einer "pfandtastischen" Aktion gehen am 1. Oktober die Kinder- und Jugendstiftung, die Bürgerstiftung Altenhilfe sowie der Hennefer HIT-Markt an den Start. Von diesem Tag an können Hennefer Bürger ihr Flaschenpfand zugunsten beider Stiftungen spenden.

Pfandflaschenaktion

Dazu stehen auf dem Platz vor dem HIT-Markt große, geräumige Boxen, in die Plastikflaschen und Pfanddosen eingeworfen werden können. Natürlich kann auch das Pfand von Glasflaschen und Leergutkästen gespendet werden. Da deren Einwurf in die Boxen nicht möglich ist, müssen diese in dem Leergutautomaten des HIT-Marktes entwertet werden. Soll das Pfand der Kinder- und Jugendstiftung bzw. der Bürgerstiftung Altenhilfe zugute kommen, so ist an den Boxen ein kleiner Briefkasten zum Einwurf der Pfandbons angebracht.

HIT-Marktleiter Manuel Rodriguez war spontan von dieser Idee begeistert: "Seit wir in Hennef ansässig sind, engagieren wir uns immer wieder für soziale Projekte der Stadt und die Pfandidee passt sehr gut in unser Konzept." Gemeinsam mit den Vorsitzenden der beiden Hennefer Stiftungen, Dr. Wilhelm Thiele und Hans Peter Lindlar, ruft Rodriguez seine Kunden und darüber hinaus alle Hennefer Bürger auf, bereits heute Pfandflaschen zu sammeln, damit ab Oktober eifrig die Boxen zu füllen und so zum Erfolg der Aktion beizutragen.

Zeit und Herzblut an richtiger Stelle investiert

Hennef, 30.08.2011. Papier ist bekanntlich geduldig. Man kann die besten Ideen und Konzepte darauf niederschreiben - doch nutzt das alles nichts, wenn dahinter nicht kompetente und einsatzbereite Menschen stehen, die diese Konzepte umsetzen, sie "lebendig" machen.

Teamtreffen 2011

Der Verein Altenhilfe Stadt Hennef e.V. kann auf solche Menschen zurückgreifen. "Bei uns sind das die freiwilligen Helfer", so Jutta Hartmann, erste Ansprechpartnerin des Vereins. "Sie bringen den alten Menschen und deren Familien in unserer Stadt Entlastung und Unterstützung. Eines zeichnet alle Helfer aus: Mit viel Herzblut gehen sie an ihre Arbeit ran. Nur so können Konzepte aufgehen und als erfolgreich verbucht werden."

In den letzten Jahren hat der Verein Altenhilfe zahlreiche Projekte angeschoben. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit setzt die Altenhilfe bei der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen im Stadtgebiet. "Unsere Helfer sind alle geschult und auf den Umgang mit Demenzkranken vorbereitet. Gerne kommen sie ins Haus und entlasten für ein paar Stunden die pflegenden Angehörigen, damit diese auch mal eigenen Interessen nachgehen können", berichtet Jutta Hartmann aus dem Alltag des Vereins. Auch Ausflüge mit gemeinsamem Kaffeetrinken stehen auf dem Programm. Ab September wird das Angebot noch erweitert: Einmal im Monat findet eine Gruppenbetreuung für demenzkranke Menschen statt.

Im Frühjahr dieses Jahres hat der Verein Altenhilfe seine Angebotspalette erweitert. Mit dem Projekt "Allgemeine Hilfe für Senioren" werden Senioren angesprochen, denen die Kleinigkeiten des Alltags zur Last fallen. Familie und Verwandte wohnen weit weg oder sind beruflich zu sehr eingespannt. Hier übernehmen die Helfer Einkaufsdienste, Botengänge, füllen Formulare aus oder leisten einfach nur Gesellschaft. Von Vorteil ist hier die enge Verknüpfung mit dem Seniorenbüro und der Stadt Hennef. Kämpft der Betreute mehr und mehr mit dem Verlust der Selbständigkeit, kann hier weitere kompetente Beratung und Information eingeholt werden.

Mittlerweile sind es mehr als 60 Helfer, die sich im Verein engagieren und einsetzen. Ende Juli fand das traditionelle Jahres-Teamtreffen statt. "Mit Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement tragen Sie ein Stück weit dazu bei, dass viele alte Menschen unserer Stadt in ihrer vertrauten Umgebung würdevoll alt werden können", brachte es Thomas Wallau, 1. Vor-sitzender des Vereins Altenhilfe, auf den Punkt. "Im Namen unserer älteren Mitbürger danke ich Ihnen allen für ihren Einsatz - vor allem aber die Zeit, die Sie den alten Menschen mitbringen. Denn gerade die ist heutzutage leider an vielen Stellen verloren gegangen…"

Qualifizierungskurs zur Betreuung demenzkranker Menschen

Hennef, 13.08.2011. Bereits zum fünften Mal bietet der Verein Altenhilfe Stadt Hennef e.V. einen Qualifizierungskursus zur Begleitung demenzkranker Menschen an. Organisiert und durchgeführt wird der Kurs vom Caritas-Verband des Rhein-Sieg-Kreises.

"Speziell für pflegende Angehörige ist der Alltag mit an Demenz erkrankten Familienmitgliedern eine Herausforderung, die an die Grenzen der Belastbarkeit geht. Kein Tag ist wie der andere", weiß Jutta Hartmann, erste Ansprechpartnerin des Vereins Altenhilfe. "Da sind unsere geschulten freiwilligen Helfer mehr als willkommen."

Seit drei Jahren unterstützt der Verein Altenhilfe mit seinem Helferteam betroffene Familien in Hennef. Neben der Betreuung zu Hause wird auch eine monatliche Gruppenbetreuung sowie Ausflugsfahrten für Demenzkranke angeboten. Diese Projekte lassen sich natürlich nur dann durchführen, wenn genügend zuverlässige und kompetente Helfer bereit stehen.

Im Qualifizierungskurs werden die Teilnehmer erst einmal mit dem Thema Demenz vertraut gemacht. Kursleiterin Jutta Fellmy bringt jahrelange Erfahrung und Kompetenz auf diesem Gebiet mit. "Wir besprechen hier eingehend die schwierigen Situationen im Alltag, die der Umgang mit Demenzkranken mit sich bringt", so die Kursleiterin. "Ziel ist es, dass die Kursteilnehmer die innere Erlebniswelt des Demenzkranken verstehen lernen, um optimal auf die Erkrankten eingehen zu können, ihre Fähigkeiten zu erhalten bzw. zu fördern und die häusliche Pflegesituation zu entspannen."

Nach Abschluss des Kurses treffen sich die Helfer einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch und zur Reflexion des bei ihren Einsätzen Erlebten. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich fachkundigen Rat von einer erfahrenen Fachkraft der Caritas zu holen.

Der Verein Altenhilfe hat bereits im Herbst 2008 die Anerkennung als Anbieter von niedrigschwelligen Hilfe- und Betreuungsangeboten nach § 45b Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB XI von der Bezirksregierung in Düsseldorf erhalten. Damit darf der Einsatz der qualifizierten Helfer mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Bis zu 100 Euro (in Härtefällen 200 Euro) erhalten demenzkranke Menschen auch ohne Pflegestufe nach dem Pflegereformgesetz vom 01.07.08 für solche "niedrigschwelligen Hilfeleistungen". Diese Regelung kommt auch den Helfern zugute. Qualifizierte Helfer erhalten für Ihre Einsätze eine Aufwandsentschädigung von 6 Euro pro Stunde und Fahrtkostenerstattung. Bis zu einer Höhe von jährlich 2.100 Euro sind solche Aufwandsentschädigungen steuerfrei.

Der Kurs startet am Montag, den 17. Oktober und wird am Samstag, den 10. Dezember 2011 beendet. Die zehn Unterrichtseinheiten teilen sich auf acht Montage (jeweils von 17.30 bis 20 Uhr) sowie zwei Samstage (10 bis 16 Uhr) auf. Nach erfolgreicher Absolvierung erhält jeder Teilnehmer sein persönliches Zertifikat. Erster Kontakt: Seniorenbüro Hennef, 02242 / 91 44 67 (Mo bis Fr, 10 bis 12 Uhr)

Ein großes Herz für Jung und Alt

Marga Gilgen verzichtete auf Geburtstagsgeschenke und überraschte die Kinder- und Jugendstiftung sowie die Bürgerstiftung Altenhilfe mit einer großzügigen Spende.

Hennef, 18.07.2011. Stets gut gelaunt, kontaktfreudig und agil: So kennen die Uckerather Marga Gilgen, Seniorchefin der gleichnamigen Bäckerei-Kette. Noch eine weitere Eigenschaft zeichnet die rüstige Dame aus: Großzügigkeit.

Scheckübergabe Frau Marga Gilgen

Im Frühsommer feierte Marga Gilgen ihren 85. Geburtstag. Sie verzichtete auf persönliche Geschenke und bat stattdessen um eine Spende für einen guten Zweck. Mehr als 2.700 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Spontan entschied die Kreissparkasse Köln, den Betrag auf 3.000 Euro aufzustocken.

Dieses Geld kommt nun je zur Hälfte der Kinder- und Jugendstiftung sowie der Bürgerstiftung Altenhilfe der Stadt Hennef zu Gute. Vergangene Woche Freitag überreichte Marga Gilgen die Schecks an die Vertreter beider Stiftungen. Sowohl Helmuth Rüßmann von der Kinder- und Jugendstiftung als auch Hans Peter Lindlar, 1. Vorsitzender der Bürgerstiftung Altenhilfe dankten der Jubilarin und lobten ihre Vorbildfunktion.

Anderen Menschen zu helfen, stand für Marga Gilgen ein Leben lang im Vordergrund. "Dabei habe ich den Bogen stets weit gespannt. Schön ist es, Kinder zu unterstützen - aber man darf auch die alten Menschen der Stadt nicht vergessen. Ich möchte auf diesem Wege allen danken, die es ermöglicht haben, dass so ein großer Betrag zustande gekommen ist." Schon anlässlich ihres 80. Geburtstages bat sie anstelle von Geschenken um Spenden und unterstützte damit ein wohltätiges Projekt.

In der Vergangenheit bedachte die "Bäckerei & Konditorei Gilgen's" schon häufiger die beiden Hennefer Stiftungen, zuletzt anlässlich des großen Backstubenfestes im Jahr 2010. Damals wurde der Verkaufserlös der "Bubi's-Brot-Aktion" an die Stiftungen übergeben.

Marga Gilgen nutzt auch heute noch die Möglichkeit, täglich in der Uckerather "Gilgen's"-Filiale vorbei zu schauen. Zusammen mit ihrem verstorbenen Mann Josef legte die aus Hanfmühle stammende Jubilarin 1948 den Grundstein für diese Kette, indem sie das 1880 gegründete und im Krieg vollständig zerstörte Geschäft mit einer kleinen Bäckerei in Uckerath wieder eröffnete.

"Ich wünsche mir, ..." - Hennefer Senioren bringen Wünsche auf den Punkt

Seniorenwunschbaum anlässlich Messe 2011

Hennef, 15.06.2011. Kinder werden häufig nach ihren Wünschen gefragt. Dass sich nun einmal Senioren bezüglich ihrer Wünsche äußern durften, kam anlässlich des Hennefer Veranstaltungstages "bewegt leben - 50+" bei den Besuchern gut an.

Einen Seniorenwunschbaum hatten die Bürgerstiftung Altenhilfe, das Hennefer Seniorenbüro sowie der Verein Altenhilfe auf ihrem gemeinsamen Stand platziert. Im Laufe zahlreicher Gespräche stellte sich zur Freude der Stand-Besatzung heraus, dass die Senioren sich grundsätzlich in Hennef sehr wohl fühlen. Dem einen oder anderen fiel es sogar schwer, einen konkreten Wunsch auf´s Papier zu bringen. Eine nach ihren Wünschen befragte Seniorin äußerte spontan: "Mir geht es hier gut. Mein Wunsch ist, gesund zu bleiben!"

Und doch trug am Ende der Veranstaltung der Seniorenwunschbaum Früchte - oder in diesem Falle besser gesagt: Wünsche.

Nach der Auswertung zeigte sich, dass das Spektrum der Wünsche sehr vielfältig ist. Zahlreiche Senioren äußerten beispielsweise den Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit in Hennef - ganz gleich ob für Fußgänger oder für Radfahrer. Auf einem Wunschzettel war eine Verbesserung der Beleuchtung in einzelnen Dörfern vermerkt, ebenso die Ausbesserung von Schlaglöchern auf Dorfstraßen.

Mehrfach wurde der Wunsch nach einer besseren ärztlichen Versorgung laut. Besonders im Bereich der Fachärzte wünschen sich Hennefer Senioren mehr Alternativen, da bei Terminen oft Wartezeiten von sechs Monaten in Kauf genommen werden müssen.

"Eine bessere Aufklärung für Angehörige zum Thema Demenz" lautete die Aufschrift eines weiteren Zettels. "Wir müssen leider oft erkennen, dass die wichtigen Informationen über Hilfeleistungen und Unterstützung bei der Krankheit Demenz den pflegenden Angehörigen nicht bekannt sind", so Jutta Hartmann, erste Ansprechpartnerin des Vereins Altenhilfe. "Wir haben uns in den letzten Jahren sehr mit dem Thema beschäftigt und fühlen uns für die Zukunft gerüstet. Betroffenen Familien bzw. Angehörigen stehen wir mit kostenloser Beratung gerne zur Seite."

Auf vielen Wunschzetteln war die Bitte nach mehr Barrierefreiheit vermerkt. Zum einen betrifft dieser Wunsch das Büro des Altenhilfevereins aber auch das Seniorenbüro bzw. Verzällcafé. "Das ist ein Punkt, der bereits seit langem auf unserer To-Do-Liste steht. Wir kennen die Problematik, dass Rollstuhlfahrer nur mit Hilfe Zugang zum Alten Rathaus finden", so Thomas Wallau, erster Vorsitzender des Vereins Altenhilfe. "Zwar können wir kurzfristig keine Lösung anbieten. Doch mit Fertigstellung des Mehrgenerationenhauses wird dieses Problem gelöst sein. Dorthin werden das Seniorenbüro und damit auch der beliebte Treffpunkt Verzällcafé umsiedeln."

Mehrere Senioren wünschen sich ein größeres Angebot an Ausflugsfahrten organisiert durch den Altenhilfe-Verein. "Wir sind da schon ganz gut aufgestellt", berichtet Jutta Hartmann. "Die Wunschzettel belegen, dass wir mit unseren Angeboten auf dem richtigen Weg sind, dass das Interesse der Senioren da ist. Ein Glück, dass wir da auf den beliebten Senioren-Bus zurückgreifen können."

Freizeit in und um Hennef spielt bei Senioren eine große Rolle. So wurde der Wunsch nach einer Fahrrad-Leihstation geäußert, "damit auch wir Leute vom Berg mal eine Radtour in Hennef machen können." Sicher eine gute Idee, die man einmal überdenken sollte. Auch ein Stadtbus, der Senioren mehr Mobilität verleiht, wurde in diesem Zusammenhang angeregt. Zahlreiche Wünsche gab es nach mehr Ruhebänken - natürlich mit Armlehnen, "damit wir Senioren auch gut wieder aufstehen können."

Die Auswertung legten die Verantwortlichen des Vereins Altenhilfe anschließend der Stadtverwaltung vor. "Stefan Hanraths, erster Beigeordneter der Stadt Hennef, hat sich den Wünschen angenommen und prüft nun deren Umsetzung", so Wallau. "Mit dem Seniorenwunschbaum wollen wir ein Zeichen setzen. Gab es ihn bislang nur auf Papier, so werden wir das im Herbst ändern. Im Rahmen einer Baumpflanzaktion wird der Wunschbaum dann lebendig."

Ein Wunschzettel ließ die Verantwortlichen bei der Auswertung einen Moment inne halten. "Da hieß es: Ich wünsche mir, dass die Kinder mich öfter besuchen kommen", berichtet Thomas Wallau. "Wir alle sollten in unserer schnelllebigen Zeit unsere Senioren, ganz gleich ob Eltern, Verwandte oder Nachbarn nicht vergessen und auch ihnen Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Schließlich wissen wir alle nicht, was morgen ist…"

Neues Angebot des Vereins Altenhilfe Stadt Hennef e.V.

Hennef, 07.06.2011. Viele Menschen kümmern sich täglich und oftmals rund um die Uhr liebevoll um ihre pflege- und betreuungsbedürftigen Angehörigen. Andere wiederum haben auf Grund von räumlicher Entfernung oder aus Zeitmangel nicht die Möglichkeit, ausreichend für ihre Angehörigen da zu sein.

Eine gute Unterstützung bietet da der Verein Altenhilfe Hennef mit dem neuen Angebot des Seniorenbesuchsdienstes. Dort, wo die Kleinigkeiten des Alltags zur Last fallen, kann das freundliche und kompetente Helferteam den Senioren Unterstützung und Entlastung bieten.

Mit dem neuen Angebot will der Verein Altenhilfe die Lücke zwischen pflegerischen und haushaltsnahen Dienstleistungen füllen. Dabei bringen die Helfer etwas mit, was viele vielleicht längst verloren glaubten: nämlich Zeit.

Das neue Angebot umfasst Einkaufshilfe, Begleitung bei Arztbesuchen oder Behördengängen, Botengänge, Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen aber auch Spazieren gehen, Gesellschaft leisten oder einfach nur mal wieder ein gutes Gespräch führen.

"Neben der Hilfe und der Unterstützung spornt uns aber auch ein weiteres Anliegen an", so Jutta Hartmann, erste Ansprechpartnerin des Vereins Altenhilfe. "Kontakte zwischen ehrenamtlichen Besuchshelfern und Senioren zu schaffen, um der zunehmenden Einsamkeit entgegen zu wirken."

Interessierte Senioren oder deren Familienangehörige wenden sich bitte an das Seniorenbüro, Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr, Telefon (0 22 42) 91 44 67. Maximal zwei Stunden Hilfe werden pro Woche angeboten. Die Kosten belaufen sich auf drei Euro pro Stunde.

Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef, Frankfurter Str. 97, 53773 Hennef, Tel. 02242 / 91 44 67, E-Mail: buergerstiftung@hennef.de

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